Pünktlich zur Organspende-Saison …


Dann und wann kramen wir in unseren Erinnerungen und stoßen dabei eben auch auf Dinge, die uns von guten alten Zeiten schwärmen lassen. Bei mir war es also vergangene Woche mal wieder soweit. Irgendetwas hatte mich unweigerlich an eine der frühen gelungenen Kreuzungen von Musik- und Videospielindustrie erinnert: Road Rash.

Über das Spielprinzip mag man sich streiten: Im Wesentlichen ging es darum, mit seinem Motorrad möglichst schnell über die verschiedenen Kurse zu flitzen und dabei sowohl die Polizei hinter sich zu lassen als auch etwaige Konkurrenten ggf. möglichst hinterhältig aussteigen zu lassen. Würde ich mir die Grafik heute noch einmal anschauen, würde ich vermutlich feststellen, dass auch meine Erinnerung hier reichlich romatisiert daherkommt. Aber stimmig hat das Spiel vor allem der Soundtrack gemacht und den haben aus meiner Sicht vor allem zwei Nummer stark geprägt:

Soundgarden – Rusty Cage

Gilt die Nummer doch unlängst als Klassiker aus den guten alten Grunge-Zeiten, war das sicherlich damals ein guter Griff für das Intro. Während Soundgarden allerdings wohl eher wenig zusätzlicher Promotion bedurfte, war der Effekt bei Paw, der Band der Hennessy-Brüder, sicherlich wesentlich bedeutender.

Paw – Jessie

Immerhin war der Eindruck auf mich groß genug, dass ich mir das erste Mal aufgrund eines Videospiels ein Musikalbum gekauft habe. Ok, zum einen zählen die Turrican-Soundtracks nicht und zum anderen war das zugegeben natürlich weit vor iTunes … trotz zweier soliden Alben, die sich immernoch in einem meiner CD-Regale stapeln, würde ich heute von Paw vermutlich nur einige wenige Songs erstehen. Obiger gehört aber in jedem Fall dazu und sollte eigentlich in keiner guten Grunge-Sammlung fehlen.

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Hey, das ist ein freies Land - meint man zumindest landläufig. Also immer fröhlich drauf los. Mehr als Löschen können wir auch nicht ...

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