Man kann es nicht leugnen: Die moderne Welt hat schon gar raffinierte Werkzeuge hervorgebracht, die einem das Leben enorm erleichtern können. Eines von eben diesen sind die automatischen Übersetzer. Was da so in diveresen Denkfabriken der Welt entsteht, ist schon beeindruckend und kann sich beinahe schon mit der in Star Trek Wirklichkeit gewordenen Vision des Universalübersetzers messen. Aber Gene Roddenberry würde wohl mit erhöhter Drehzahl in seinem Grab rotieren, wenn er das vorgesetzt bekommen würde, was manch einfacher gestrickte Software an nicht wirklich gelungenen Übersetzungen zu Tage fördert.

Eines sei gleich vorweg genommen: Ganz fair ist diese Betrachtung nicht – ein gewisses Maß an “böswilliger” Manipulation nicht von der Hand zu weisen. Aber manchmal heiligt der Zweck eben doch die Mittel, und der Zweck ist in diesem Fall skurile Unterhaltung. Und dabei hatte es Google doch nur gut gemeint, als mir aufgrund der inzwischen überholten Startseite dieser Website, die aus einem einzigen, in englisch verfassten Satz bestand, angeboten wurde, die Inhalte doch einmal für mich zu übersetzen. Ein Angebot, das ich unmöglich ausschlagen konnte.

So bot mir Google denn auch in bester Absicht einen Link zur Überseztung an. Noch ahnte ich nicht, was dabei noch für Schätze der deutschen Sprache zu Tage gefördert werden sollten. Ich meine, dass Safari ein Webbrowser ist, weiss der geneigte Leser wohl – jedoch kann man es ja auch mal mit weniger technikverliebten Anglizismen über die Bühne bringen:

Apple-Eigenen Standard-Datenbanksuchroutine

Ja, so wollte ich auch irgendwann mal meinen Kindern erklären, was ein Webbrowser ist. Google sei dank, muss ich das ja jetzt nicht mehr.

Der Anhänger lässt hoffen, dass, Würfel Maschine standes- und zeitgemäß atmosphärisch daherkommt und, das MIT Lichteffekten aufwarten kann sehenswerten.

Auweia. Wäre der Sinn nicht so grotesk entstellt, könnte man glatt meinen, dass Google die Texte nicht nur übersetzen sondern gleich noch adeln würde. Klingt das ganze doch ein wenig nach einer Art zu sprechen, die seit Shakespeares Zeiten kaum noch Verwendung findet – außer vielleicht bei Bugs Bunny.

Etwas ängstigen kann einen dann als Roddenberry-Jünger höchstens der übermäßige Gebrauch des Wortes Würfel, welches ja vielleicht ein Indiz dafür sein könnte, dass in Wirklichkeit die Borg hinter Google stecken. Immerhin, reichlich assimiliert und ins kollektive Bewusstsein eingefügt wird dank GoogleBot ja auch. Und das würde dann ja auch wieder diese merkwürdige Sprache erklären.

Resistance is futile! You will be crawled …