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	<title>Stulle &#038; Wampe</title>
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	<description>The thin red line between genius and madness.</description>
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		<title>Die Keks-Diät: Ein Erfahrungsbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 19:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beinahe hätte ich wieder vergessen, warum auch ich vor einiger Zeit den Weg des geringsten Widerstands gegangen war und meinen Browser wieder in die Standardeinstellung bzgl. der Verarbeitung von Cookies versetzt hatte: Wer möchte schon jedesmal 10-15 Dialog-Fenster wegklicken müssen, nur um einen einzigen Artikel zu lesen? Frühjahrsputz Da mit Facebook &#038; Co., von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe hätte ich wieder vergessen, warum auch ich vor einiger Zeit den Weg des geringsten Widerstands gegangen war und meinen Browser wieder in die Standardeinstellung bzgl. der Verarbeitung von Cookies versetzt hatte: Wer möchte schon jedesmal 10-15 Dialog-Fenster wegklicken müssen, nur um einen einzigen Artikel zu lesen?<span id="more-221"></span></p>
<h2>Frühjahrsputz</h2>
<p>Da mit Facebook &#038; Co., von den Scharen von Adservern ganz zu schweigen, das Thema Profiling über Cookies wieder eine ganz neue Brisanz erreicht, dachte ich mir, dass es keine schlechte Idee wäre, mich wieder vor dem Setzen von Cookies fragen zu lassen und per Domain zu entscheiden, ob mir das nun Recht ist oder nicht. Meine Zwischenbilanz nach etwa zwei Wochen: Eine elustere Liste mit über 125 Domains, von denen ich Cookies dankbar abgelehnte. Dabei war ich in dieser Zeit auf nichtmal 20 verschiedenen Websites.</p>
<p>Und damit nicht genug: Konsequenter Weise habe ich auch mal meinen Bestand an Keksen durchgeschaut und entrümpelt. Leider habe ich das Mitzählen hierbei vergessen, aber da wäre ich wohl auch schnell nicht mehr hinterher gekommen. Anders gesagt: In der alphabetisch sortierten Liste der zugehörigen Domains waren einige Buchstaben dabei, von denen am Ende kein einziger Eintrag übrig geblieben ist. Und ich dachte schon, dass es früher schlimm gewesen wäre &#8230;</p>
<h2>What exactly about the term &#8220;permission marketing&#8221; is it you don&#8217;t understand?</h2>
<p>Es ist absolut verständlich und nachvollziehbar, dass Betreiber von Websites und Marketing-Spezialisten möglichst viele Informationen über ihre Besucher, in vielen Fällen Kunden, und deren Verhalten in Erfahrung bringen möchten, um entsprechend reagieren zu können. Dass das letztlich in einer noch gezielteren Manipulation des Einzelnen münden soll, lassen wir bei der Betrachtung jetzt mal außen vor. Schließlich wollen diese Leute am Ende Geld verdienen, was ein legitimes Anliegen ist. Die Frage des Wie ist allerdings eine ganz andere.</p>
<p>Es spricht überhaupt nichts gegen das Setzen von Cookies für nützliche Funktionen (Sessions, Sprachauswahl etc.) oder mit Zustimmung, und optimaler Weise Wissen, des Nutzers. Aber dieses ungefragte und pauschale Zupflastern mit Cookies, die wirklich einzig und allein dem Anbieter nützlich sind, ist bei genauer Betrachtung schon ein gepfefferter Schlag ins Gesicht des Nutzers. Das ganze wäre aber vermutlich noch halb so wild, wenn es nur die Website wäre, die man gerade besucht und das Cookie eine überschaubare Gültigkeitsdauer hätte. Aber stattdessen gibt es Kekse mit einem Verfallsdatum jenseits von gut und böse aus allen möglichen Richtungen. Facebook ist hier mit zwei Jahren Gültigkeit nichtmal der Klassenprimus. Diverse Adserver sind mehr als großzügig und lassen die Cookies über 20 Jahre nicht schlecht werden. Die Server, auf denen ein Großteil der Daten landet, stehen freilich auch zumeist in Staaten, in denen man das mit dem Datenschutzrecht, und dem deutschen im besonderen, ohnehin viel zu überbewertet findet. Kein Wunder, wenn man, wie Facebook und andere, sein Geschäftsmodell auf der Aufhebung der Privatspähre der Nutzer aufgebaut hat.</p>
<p>So ist es wenig überraschend, dass die meisten der Cookies, die ich während meines Frühjahrsputzes inspiziert habe, von Websites stammen, die ich nie aktiv besucht oder deren Dienste auch nur annähernd bewusst genutzt noch dies gewollt hätte. Angesichts eines solchen Geschäftsgebahrens ist es in vielen Fällen somit auch unwahrscheinlich, dass ich dies in näherer Zukunft tun wollen würde. Das ist in etwas so, als würde sich einem am Eingang eines Kaufhauses sofort ein Mitarbeiters des Kaufhauses oder eines Unternehmens, dem das Kaufhaus wissentlich oder unwissentlich die Erlaubnis dazu erteilt hat, mit einem Klemmbrett an die Fersen heften und fortan jeden unserer Schritte begleiten und dokumentieren. Das wäre natürlich zu auffällig, also wäre das passende Bild wohl eher, dass wir am Eingang unauffällig mit einem RFID-Chip getaggt würden. Den kann man schließlich auch in anderen Geschäften, oder wo wir uns sonst gerade so in Reichweite eines Scanners aufhalten, auslesen.</p>
<h2>Was lernen wir daraus?</h2>
<p>Erschütternd sind für mich vor allem zwei Erkenntnisse: Zum einen die Selbstverständlichkeit, mit der inzwischen alles und jeder mit Tracking versehen wird &#8211; egal ob auf der eigenen Website oder per Integration quer über diverse Sites hinweg. Zum anderen die Tendenz, dass die Leute, denen man auf dieser Basis entstandene Statistiken vorlegt, diese für absolut zuverlässig halten und im Zweifelsfall sogar ausschließlich auf dieser Grundlage Entscheidungen fällen. Über die Belastbarkeit solcher Zahlen lässt sich allerdings mit Recht trefflich streiten.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie lange ich das Wegklicken diesmal durchstehe, bis entweder die Liste umfassend genug oder meine Schmerzgrenze erreicht ist. Klar, ich könnte auch einfach die Annahme automatisiert verweigern und nur aktiv Positiv-Ausnahmen eintragen. Aber letztlich interessiert mich eben, wer da so alles mit Keksen lockt. Vor allem aber möchte ich selbst entscheiden, wem ich diese Möglichkeiten zugestehe und wem eben nicht. Schade nur, dass wir das häufig aus Gründen der Bequemlichkeit kaum noch hinterfragen.</p>
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		<title>Das musste ja irgendwann kommen &#8230;</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2010/06/09/das-musste-ja-irgendwann-kommen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Held der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[SNAFU]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-WM kommt mit großen Schritten unaufhaltsam auf uns zu. Nachdem auch schon etliche Schlagzeilen, Prophezeiungen und Gerüchte wie die sprichwörtlichen Säue durchs Dorf getrieben wurden, ist es wohl an der Zeit, dass ich auch mal eine Prognose vom Stapel lasse &#8211; schließlich will man ja auch mal dazu gehören. Allerdings werde ich mich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fußball-WM kommt mit großen Schritten unaufhaltsam auf uns zu. Nachdem auch schon etliche Schlagzeilen, Prophezeiungen und Gerüchte wie die sprichwörtlichen Säue durchs Dorf getrieben wurden, ist es wohl an der Zeit, dass ich auch mal eine Prognose vom Stapel lasse &#8211; schließlich will man ja auch mal dazu gehören. Allerdings werde ich mich jetzt nicht hinsichtlich der Erfolgsaussichten unserer Nationalelf weit aus dem Fenster lehnen, sondern vielmehr mit Blick auf die zu erwartenden Reaktionen. Denn wir wissen doch eigentlich auch alle: Überstehen wir die Vorrunde nicht (nicht übermäßig wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen), werden alle Stammtisch- und sonstige Experten sagen, &#8220;Ich hab&#8217;s doch gleich gesagt&#8221;. Werden wir aber Weltmeister &#8230; ja, dann, und das ist das schöne am Fußball in Deutschland &#8230; passiert genau das gleiche.</p>
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		<title>&#8220;Well, you get the picture &#8230; actually, you don&#8217;t.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 23:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNAFU]]></category>
		<category><![CDATA[commercial]]></category>
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		<description><![CDATA[Dann und wann passiert es unweigerlich und trotz Pay-TV doch immer mal wieder, dass sich ein Werbeblock auf meinen Fernseher und bisweilen auch in mein bewusste Wahrnehmung drängt. Und irgendwie lohnt es sich meistens dann doch irgendwie &#8230; häufig genug allerdings unter der Voraussetzung, dass die Spots nicht ursprünglich für den deutschen Markt gemacht wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann und wann passiert es unweigerlich und trotz Pay-TV doch immer mal wieder, dass sich ein Werbeblock auf meinen Fernseher und bisweilen auch in mein bewusste Wahrnehmung drängt. Und irgendwie lohnt es sich meistens dann doch irgendwie &#8230; häufig genug allerdings unter der Voraussetzung, dass die Spots nicht ursprünglich für den deutschen Markt gemacht wurden.<span id="more-193"></span></p>
<h2>Mehr Maskottchen braucht das Land</h2>
<p>Dass ich aus irgendeinem Grund eine Schwäche für Handpuppen und ähnliche Figuren, die sich als Maskottchen für Unternehmen verdingen müssen, sollte spätestens seit meiner Lobeshymne für Subwayne bekannt sein. Eigentlich ein Wunder, dass ich erst jetzt über Chuck gestolpert bin:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/HLgGFAwh7cw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/HLgGFAwh7cw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Ja, ein Muster an stoischer Gelassenheit, der Kleine. Selbst in Momenten, welche die meisten von uns am Boden zerstört zurückgelasen hätten, bewahrt Chuck natürlich Haltung:</p>
<p><object width="480" height="292"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/T184EshOEqQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/T184EshOEqQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="292"></embed></object></p>
<p>Und weil aller guten Dinge drei sind, kann Chuck auch gleich noch beweisen, dass die Fähigkeit, in jeder Situation in sich ruhen zu können, auch eine mächtige Form der Stärke sein kann:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fQUy_-mnuxk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fQUy_-mnuxk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<h2 style="margin-top: 2em">Ronal-d&#8217;oh!</h2>
<p>Zugegeben, eigentlich finde ich es ja immer befremdlich, wenn sich einzelne oder womöglich gleich Scharen von Prominenten für Werbung hergeben. Ok, bei den meisten Sportlern dürfte dieser Passus im Sponsoring-Vertrag ohnehin essentieller Bestandteil sein und so wundert es kaum, dass Nike aktuell wieder gleich Reihenweise Sportprofis für seine aktuelle Kampagne auffährt. Von Homer wußte ich allerdings bisher lediglich, dass er Werbung für Apfelmus-Powerriegel macht &#8230; aber man lernt ja nie aus:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/idLG6jh23yE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/idLG6jh23yE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<h2 style="margin-top: 2em">&#8220;Sie sehen, was ich meine &#8230; wobei, nicht wirklich.&#8221;</h2>
<p>Was habe ich mich damals immer geärgert, als noch zu Zeiten der guten alten Röhrenfernseher die Kampagnen für die ersten Modelle mit 100Hz über unsere alten, herkömmlichen Fernseher flimmerten. Nicht dass ich etwas gegen die Technik gehabt hätte, sondern vielmehr gegen den Versuch, uns auf unserem veralteten, flimmerigen Fernseher zu zeigen, wie das Bild in 100Hz aussehen würde. Gleiches ist Jahre später mit dem Unterschied zwischen SD und HD passiert, ganz zu schweigen von der 16:9-Lüge der öffentlich rechtlichen Sender zum Thema Fußball, auch wenn die nicht exakt in Schema passt. Sony wiederum wirbt unlängst für seine LCD-Serie mit dem Claim &#8220;Color like no other&#8221; &#8230; und wer mal die Werkseinstellungen eines Sony-LCDs gesehen hat, kann sich seinen Teil denken.</p>
<p>Nun gut, Schwamm drüber. Sharp hat sich in seiner aktuellen Kampagne nicht nur an George Takei (Sulu aus Star Trek T.O.S.) vergriffen, sondern ist endlich auch mal dieses Problem von der humorigen Seite angegangen und sagt uns klipp und klar, dass wir ihre neueste technische Errungenschaft mit unserem TV-Gerät gar nicht bewundern können:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/qalyfmaHzaA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/qalyfmaHzaA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Und wo sie schon dabei waren, haben sie zumindest etwas gefunden, was wir jetzt schon sehen können:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/4hSnAxvRdmY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/4hSnAxvRdmY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Fan sein verbindet?</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2010/03/07/fan-sein-verbindet/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und dann war da noch ...]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, eigentlich müssten wir froh sein, dass wir angesichts der in Kürze anstehenden Fussball-WM nicht bereits mit unendlich vielen Werbe-Kampagnen unter Ausnutzung des wohl auch wieder mehr oder minder unweigerlich zu erwartenden, kollektiven Fan-Rausch zugeschüttet werden. Aber so überschaubar die Anzahl momentan noch ist &#8211; die Frühstarter haben es bereits wieder faustdick hinter den Ohren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, eigentlich müssten wir froh sein, dass wir angesichts der in Kürze anstehenden Fussball-WM nicht bereits mit unendlich vielen Werbe-Kampagnen unter Ausnutzung des wohl auch wieder mehr oder minder unweigerlich zu erwartenden, kollektiven Fan-Rausch zugeschüttet werden. Aber so überschaubar die Anzahl momentan noch ist &#8211; die Frühstarter haben es bereits wieder faustdick hinter den Ohren.<span id="more-175"></span></p>
<h2>Der Mensch ist ein Herdentier &#8230;</h2>
<p>Ok, die Logik hinter Werbe-Kampagnen bzw. -Spots zu hinterfragen scheint vielleicht nicht gerade fair, wo doch auch Hollywood &amp; Co. häufig genug arg damit zu kämpfen haben &#8211; spaßig ist es aber allemal. Ferreros aktueller Wurf zum Thema Vorfreude scheint uns da z.B. 4 Jahre in die Vergangenheit versetzen zu wollen.</p>
<p>2006 hätte man dem Szenario, dass sich eine Ansammlung von Fans der deutschen Nationalelf auf einem Bahnhof einfindet, wohl noch einge gewisse altagstauglich zusprechen können. Angesichts des Austragungsortes der kommenden WM darf man sich aber heute schon fragen, was die da wohl wollen?</p>
<h2>Die wohl unwahrscheinlichsten Theorien</h2>
<ol>
<li>Man hat weder Kosten noch Mühen gescheut und eine Direktverbindung von Deutschland nach Südafrika, gemütlich mit der Regionalbahn zu befahren, geschaffen. Die Bahn macht&#8217;s möglich. Wer Karten für&#8217;s Finale hat, fährt aber besser schonmal zum Anstoß des Eröffnungsspiels los &#8230;</li>
<li>Man trifft sich, um gemeinsam in die nächst größere Stadt zum Public Viewing zu fahren, da der eigene Heimatort zwar einen durchaus ansehnlichen Bahnhof aber eben keine solche Veranstaltung zu bieten hat &#8230;</li>
<li>Es hat sich noch nicht herumgesprochen, dass die Fussball WM auch woanders als in Deutschland stattfinden kann &#8211; ist ja nicht so wie bei der World Series &#8230;</li>
<li>Der ganze Spot spielt in Südarfika, was auch die Reaktion auf  &#8220;Chef ruft an&#8221; in einem anderen Licht erscheinen lässt: Die Roaming-Kosten dürften nicht ohne sein. Damit sich die deutschen Fans dort heimischer fühlen hat man gleich mal das Ambiente klassischer deutscher Bahnhöfe übernommen und der einheimischen Bevölkerung sowie anderen Fangruppierungen die Benutzung eben dieses untersagt. Der Deutsche bleibt eben auch im Ausland gern unter sich &#8230;</li>
</ol>
<p>Am Ende läuft es aber wohl doch darauf hinaus, dass die Idee a) lediglich in die bereits bekannte und reichlich überstrapazierte Kerbe von 2006 hauen sollte und b) die einfachste Möglichkeit war, die beiden Partner von Ferrero nicht nur mit ins Boot sonder auch in den Werbespot zu bekommen.</p>
<p>Vorschläge für weitere Theorien zur <a href="http://www.fanconnection.de/" rel="no-follow" target="_blank">Fan-Connection</a>? Immer her damit.</p>
<h2>Final thoughts</h2>
<p>Ja, André, vielleicht sollte ich häufiger solchen Unsinn posten. Ob das jetzt was taugt, wenn ich mir das nicht jedesmal fünffach durchlese oder einfach mal den erstbesten Text nehme, der mir eingefallen ist, werden wir ja jetzt merken. <img src='http://www.stulle-und-wampe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;I have a suspicion history will be a little more difficult to beat than you imagine.&#8221;</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2009/08/26/final-countdown-blu-ray-review/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leinwandhelden]]></category>
		<category><![CDATA[blu-ray]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Review: Blu-Ray Filme, die man in der Kindheit gesehen und dort zumindest für halbwegs unterhaltsam befunden hat, haben die Eigenschaft, einen auch später noch anzuziehen &#8211; und sei es nur des Nostalgieeffektes wegen. Wundert es also wirklich jemanden, dass ich an &#8220;Der letzte Countdown&#8221; nicht vorbeigekommen bin? Mit einem Erscheinungsdatum von 1980 ist der Streifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin: 4px 0 0 25px"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_title.jpg" alt="Review: Der letzte Countdown" title="Der letzte Countdown" width="120" height="68" class="size-full wp-image-112" /><br />Review: Blu-Ray</div>
<p>Filme, die man in der Kindheit gesehen und dort zumindest für halbwegs unterhaltsam befunden hat, haben die Eigenschaft, einen auch später noch anzuziehen &#8211; und sei es nur des Nostalgieeffektes wegen. Wundert es also wirklich jemanden, dass ich an &#8220;Der letzte Countdown&#8221; nicht vorbeigekommen bin?<span id="more-137"></span></p>
<p>Mit einem Erscheinungsdatum von 1980 ist der Streifen dann doch wie sein Betracher &#8211; der sogar noch mehr &#8211; schon etwas in die Jahre gekommen. Und das sieht man ihm auch an. Wer sich allerdings z.B. an die hervorragende Bildqualität von Die Hard (1988) beim aktuellen Blu-Ray-Release erinnert, weiß zumindest, dass das allein noch nichts zu bedeuten hat. Wo auf Film gedreht und Negativ/Master vom Zahn der Zeit nicht dahingerafft wurden, geht typischer Weise noch einiges &#8211; wenn man denn auch will.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_07.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_07.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Die letzten Fernsehaustrahlungen sind mir noch in guter bzw. eher frischer, aber dafür grausiger Erinnerung: Unschärfer als manch altes VHS-Band, was hier noch im Schrank lagert, und dank entsprechend schlechter Kompression mit Artefakten übersäht. Glücklicher Weise kommt die Blu-Ray allerdings keineswegs so schlimm daher. Doch kann man kaum von einem durchgängigen Qualitätsniveau reden, daher gilt hier wie so oft: Viel Licht und Schatten.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_02.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_02.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Aus der normalen Betrachtungsdistanz und Dank 100Hz-Interpolation war mein erster, subjektiver Eindruck mehr als ordentlich. Auch von etwas näher betrachtet macht das Bild in Anbetracht des Alters und der Tatsache, dass sich der Film kaum unter den Blockbuster-Kandidaten der Klassiker tummeln dürfte, einen durchaus soliden Eindruck.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_06.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_06.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Besonders auffällig sind aus heutiger Sicht bzw. im direkten Vergleich mit modernen Produktionen die deutlich künstlicher wirkenden Farben. Ein wenig könnte man sogar den Eindruck bekommen, dass hier nachcoloriert wurde. Wer z.B. schon das Blu-Ray-Bild einer der älteren Bond-Streifen gesehen hat, dürfte den Effekt kennen, aber auch wissen, wie gespentisch es teilweise schon wirkt, wenn diese Art der Farb- und Lichtwelten plötzlich ohne die gewohnte Unschärfe und plötzlich umso lebendiger daherkommt.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_03.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_03.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Doch da ist ja noch der besagte Schatten. Genauergesagt hat &#8220;Der letzte Countdown&#8221; zwei markante Probleme: Zum einen sind etliche Szenen innerhalb des Flugzeugträgers merkwürdig verzerrt und nur an einem teilweise eher unglücklick erscheinenden Punkt innerhalb des Szenenbildes fokussiert. Beinahe könnte man den Eindruck gewinnen, jemand hätte versehentlich mit einer Fischaugen-Optik hantiert. Ein besonders extremes Beispiel zeigt das nachfolgende Bild. In vielen anderen Szenen ist der Effekt nicht so aufdringlich. Doch hier verschafft er sich mit dem Holzhammer Geltung: Man beachte vor allem die Krümmung am Rand (links besonders gut zu sehen) und die Tatsache, dass lediglich Martin Sheens Gesicht wirklich im Fokus ist, obwohl die Szene aus einer fester Perspektive gefilmt ist.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_05.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_05.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Das andere große Problem ist die fehlende Kontinuität im Bild. Man kann die verschiedenen Sequenzen in drei grobe Bereiche unterteilen:
<ol>
<li>Ordentliches Bild, das zwar sicher nie Referenzcharakter erreicht, aber allemal solide Klassiker-Qualität erreicht und auch so wirkt.</li>
<li>Flugszenen etc., die deutlich modernen wirken und in der Optik manchmal nicht so recht zum Charme und zur Farbwelt des übrigens Films passen wollen (es wäre naheliegend, wenn für einen Großteil dieser Aufnahmen auch deutlich andere Kameras zum Einsatz gekommen sind)</li>
<li>&#8230; der unscharf verzerrte Rest. <img src='http://www.stulle-und-wampe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ol>
<p>Man beachte auf dem nachfolgenden Screenshot, dass auch hier der Fokus ausgerechnet auf der zweiten Reihe liegt, wo lediglich 3 Statisten sitzen, die für den Rest des Films ohne Belang sind, während sich wichtigere Figuren in den eher unscharfen Reihen 1 und 3 aufhalten.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_04.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_04.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Wer dem Streifen aber trotzdem von Hause aus eine gewisse Sympathie entgegenbringt, wird sicherlich insgesamt sehr positiv angetan sein. Voraussetzung ist natürlich auch, dass man gewillt ist, den Film als SciFi-Mystery-Spetakel mit ordentlich High-Tech-Einsatz wahrzunehmen und über den, je nach Standpunkt, eher schamlosen Werbefeldzug der U.S. Navy hinwegzusehen. Da man offensichtlich noch mehr Bedarf für Showcases für die damals noch aktuelle F-14 hatte, hat man einige Jahre später mit Top Gun (1986) nochmal nachgelegt, und da das Konzept offensichtlich funktioniert hat, wollte sich irgendwann auch die Army nicht mehr lumpen lassen und bannte mit Fire Birds (1990) ihre Lobeshymne auf den Apache inkl. Nicolas Cage und Tommy Lee Jones auf die Leinwand.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) - Copyright 2009 e-m-s (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_01.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/tfc_01.jpg" alt="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " title="Der letzte Countdown (Blu-Ray) " width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Für Fans ein Kauf ohne Reue, denn die Qualität kann sich insgesamt durchaus sehen lassen. Die Schwächen in der Schärfe dürften ohenhin kaum der aktuellen Umsetzung anzulasten sein. Wer den Film nicht kennt und eher auf der Suche nach etwas Action mit Flugzeugen ist, wird mit Top Gun oder der verspäteten französischen Variante &#8220;Les chevaliers du sciel&#8221; (Sky Fighters, 2005) vermutlich besser bedient sein.</p>
<p>Wer allerdings immer für die Auseinandersetzung mit dem altbekannten und geliebten Zeit-Paradoxon zu haben ist, wird mit &#8220;Der letzte Countdown&#8221; durchaus seinen Spaß haben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Stellen wir uns vor, ich reise in der Zeit zurück und treffe meinen Großvater &#8230; lange bevor er heiratet und Kinder hat. Wir haben Streit und ich töte ihn. Wenn das passiert, wie kann ich jemals geboren werden? Und wenn ich nicht geboren werden kann, wie kann ich dann in der Zeit zurückgehen und meinen Großvater treffen?&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;It&#8217;s not the wolf who chooses the hunting grounds &#8211; but the hunter&#8221;</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2009/08/16/enemy-at-the-gates-blu-ray-review/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 19:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leinwandhelden]]></category>
		<category><![CDATA[blu-ray]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[ww2]]></category>

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		<description><![CDATA[Review: US-Blu-Ray Lange musste ich warten: Ein deutscher HD-Relase lässt weiterhin auf sich warten und die französische HD-DVD verweigerte dank eines Produktionsfehlers auf meinen beiden Abspielgeräten den Dienst. Um so mehr wurde ich hellhörig, als vor einigen Wochen Enemy At The Gates in den USA als Blu-Ray erscheinen sollte. Da Paramount angenehmer Weise auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin: 4px 0 0 25px"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_title.png" alt="Review: Enemy At The Gates" title="Enemy At The Gates" width="120" height="68" class="size-full wp-image-112" /><br />Review: US-Blu-Ray</div>
<p>Lange musste ich warten: Ein deutscher HD-Relase lässt weiterhin auf sich warten und die französische HD-DVD verweigerte dank eines Produktionsfehlers auf meinen beiden Abspielgeräten den Dienst. Um so mehr wurde ich hellhörig, als vor einigen Wochen Enemy At The Gates in den USA als Blu-Ray erscheinen sollte. Da Paramount angenehmer Weise auf eine Restriktion mittels Regionscode verzichtet hat, konnte ich also nicht mehr länger widerstehen.<span id="more-91"></span></p>
<p>Ich gebe zu, meine Erwartungen waren nicht all zu hoch. Schließlich findet ein Großteil der Szenen nicht unbedingt unter idealen Licht- und Wetterverhältnissen statt: Nebel vor matischig-grauen Ruinenlandschaften setzen jedem Videocodec zu. Zudem hatte ich das Bild der DVD als etwas unscharf in Erinnerung. Aber meine Befürchtungen sollten sich nicht bewahrheiten &#8211; im Gegenteil.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_06.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_06_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Schon die ersten Sequenzen konnten positiv überraschen. Gut, ich bin mir jetzt zwar recht sicher, dass die Anfangsequenz vor einer Hintergrundleinwand aufgenommen wurde. Aber das haben andere, effektlastigere Produktionen auch schon so oder in ähnlicher Form gemacht &#8211; die Intro-Sequenz von The Day After Tomorrow ist ein hübsches Beispiel, bei dem man noch Pinselstriche auf dem Hintergrund-Panorama sehen kann.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_02.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_02_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Selbst das Übersetzen mit den Barkassen kann sich sehen lassen. Hier hatte ich markant abgesezte Effekte erwartet. Diese sind zwar nicht zu übersehen, müssen sich aber keinesfalls hinter anderen Produktionen mit deutlich höherem Budget verstecken. Insgesamt war ich nach wenigen Minuten bereits absolut positiv angetan. Viele Szenen lassen Details erkennen, die mir zuvor nie aufgefallen waren bzw. welche die Kompression einer Standard-DVD schlichtweg nicht überlebt hatten &#8211; eben ganz so, wie man es von einem HD-Release erwarten würde.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_03.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_03_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Auch im weiteren Verlaufe des Films lies das Bild keine Schwächen erkennen. Ein rundum gelungener Transfer. Inwieweit hier die gleiche Vorlage bzw. der gleiche Transfer wie für die HD-DVD verwendet wurde, kann ich nicht beurteilen, da meine Kopie wie bereits erwähnt weder auf meinem Toshiba noch auf dem PC zum Abspielen bewegt werden konnte. Die Vermutung liegt jedoch durchaus nahe, da mir zumindest mit Ausnahme des Fehlers beim Pressen keine negativen Rezensionen der HD-Fassung bekannt wären.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_04.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_04_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p>Beim Ton hat Paramount der Blu-Ray im englischen Original eine TrueHD-Spur spendiert, während die französische und spanische Spur den ursprünglichen DD 5.1-Mix beibehalten haben. Inwieweit hier auch abgesehen von der geringeren Kompression zu erwartenden Qualitätssteigerung weiterhin nachgearbeitet wurde, geht sicherlich über das Vermögen meiner Audioanlage hinaus. Negativ ist mir jedenfalls nichts aufgefallen. Die Effekte sind kraftvoll und der überragende Score von James Horner weiterhin prägend und immer im richtigen Moment präsent.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_01.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/07/eatg_01_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer den Film wahlweise ohnehin bereits mitsprechen kann oder der englischen Sprache entsprechend mächtig ist, kann absolut bedenkenlos zugreifen &#8211; zumal die US-Fassung auch für durchaus attraktive Preise zu haben ist. Insgesamt eine absolut solide Veröffentlichung mit klarem, detailreichen Bild, die das Upgrade gegenüber der DVD spielend rechtfertigt.</p>
<p><a rel="lightbox" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray) - Copyright 2009 Paramount Pictures (Screenshot taken at 1920x1080, resized/cropped to 1280x545)" href="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_05.jpg"><img src="http://www.stulle-und-wampe.de/wp-content/uploads/2009/08/eatg_05_tn.jpg" alt="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" title="Enemy At The Gates (Blu-Ray)" width="460" height="196" class="alignnone size-full wp-image-90" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>So things have come full circle</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 20:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[In english please]]></category>
		<category><![CDATA[Leinwandhelden]]></category>
		<category><![CDATA[dvd]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[season 7]]></category>
		<category><![CDATA[the shield]]></category>

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		<description><![CDATA[After having followed Michael Chiklis aka Det. Vic Mackey and his crew on "The Shield" for quite a while we all knew this trip was heading for disaster. The outcome wasn't much of a surprise in terms of no one getting away clean. The real shock though was having to admit that after all nothing had changed.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>After having followed Michael Chiklis aka Det. Vic Mackey and his crew on &#8220;The Shield&#8221; for quite a while we all knew this trip was heading for disaster. The outcome wasn&#8217;t much of a surprise in terms of no one getting away clean. The real shock though was having to admit that after all nothing had changed.<br />
<span id="more-71"></span></p>
<h3>&#8220;You&#8217;ve opened up a whole new world of possibilities for yourself &#8230; and they&#8217;re all bad.&#8221;</h3>
<p>We all knew from episode one what Vic was capable of and allthough he kept adding more and more atrocities to his résumé it all seemed to serve a greater purpose, a deeper sense of justice. At least that&#8217;s what we all wanted to believe &#8211; including Vic. But in the end we had to discover that there&#8217;s no leason learned here for Vic Mackey &#8211; no matter how much we wanted it to be different.</p>
<h3>&#8220;Are you putting up a fight because you really have to or just because you&#8217;re a fighter?&#8221;</h3>
<p>I think this one question is the perfect description of Vic&#8217;s personality. Looking back it seems like the one pattern dictating all his decisions &#8211; and still it took me the whole seven seasons to figure it out. But it really hit me like a rock during that final episode when Vic finally decides to keep fighting once again and not quit his dead end assignment. For a moment it seems like he would realize what he had done and that it had been exactly the same kind of behaviour that had gotten him in that situation. Instead he sold out Ronny to take the fall and just keept on doing things the Vic Mackey way.</p>
<h3>&#8220;Vic led but I kept following. I don&#8217;t think one&#8217;s worse than the other, but we made each other into something worse than our individual selves. I wish I&#8217;d never met him.&#8221;<br /><em>(Excerpt from Det. Shane Vendrell&#8217;s suicide note)</em></h3>
<p>Not much left to add: Exceptional writing and acting &#8211; I will definetly miss the show along with all the all the laughter, tears and those disturbing moments in between.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mehr sicher und sicher</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 19:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Post für Dich]]></category>
		<category><![CDATA[SNAFU]]></category>
		<category><![CDATA[PayPal]]></category>
		<category><![CDATA[phishing]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Sache ist wirklich schade an diesen ganzen hochgerüsteten Mail-Filtern: Nur noch selten verirrt sich ein unterhaltsames Exemplar der Spezies Phishing-Mail in das eigene Postfach. Doch unverhofft kommt oft und so war es heute nach langer Zeit mal wieder soweit. Keine echte Überraschung ist hingegen, dass es mal wieder um Paypal geht. Bitte antworten Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sache ist wirklich schade an diesen ganzen hochgerüsteten Mail-Filtern: Nur noch selten verirrt sich ein unterhaltsames Exemplar der Spezies Phishing-Mail in das eigene Postfach. Doch unverhofft kommt oft und so war es heute nach langer Zeit mal wieder soweit. Keine echte Überraschung ist hingegen, dass es mal wieder um Paypal geht.<span id="more-63"></span></p>
<h2>Bitte antworten Sie nicht auf diese Nachricht.</h2>
<p>Ein guter Rat und wohl der einzig korrekt formulierte Satz in diesem glanzvollen elektronischen Schritstück. Mal wieder geht es natürlich nur um die Verbesserung der eigenen Sicherheit:</p>
<blockquote><p>
Aufgrund der jüngsten betrügerische Aktivitäten auf einige PayPal online<br />
konten wir starten eine neue Security-System zu machen<br />
PayPal-Online-Konten mehr sicher und sicher.</p></blockquote>
<p>Na, wenn das nicht ein Maß an Sicherheit ist, welches uns sonst nirgends geboten wird. Blöd, wenn mal wieder zwei Begriffe mit synonymer Bedeutung (safe &#038; secure) durch ein Übersetzungprogramm mit arg beschränktem Wortschatz gejagt werden.</p>
<blockquote><p>
Wir benötigen eine Bestätigung, dass Ihr Konto wurde noch nicht gestohlen oder gehackt.
</p></blockquote>
<p>Da kommen wir dem Kern der Sache doch schon näher, und für einen Moment macht sich eine Mischung aus Ehrlichkeit, Vorahnung und Selbstironie breit<br />
<strong>noch nicht</strong>.<br />
Könnte andererseits natürlich auch eine Art Qualitätssicherung im Phishing-Gewerbe sein. Soll das Opfer doch erstmal bestätigen, dass uns da nicht schon einer zuvorgekomemn ist.</p>
<blockquote><p>
Bestätigen Sie Ihre Konto-Status wenden Sie sich bitte Anmeldung</p>
<p>   -dass die erforderlichen Informationen für die Authentifizierung und Ihr Konto<br />
   -Stellen Sie sicher, dass Ihr Kontostand hat sich nicht geändert<br />
   -Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten wurden nicht geändert</p>
<p>Überprüfung der jüngsten Transaktionen in Ihrem Konto Geschichte für jede unautorisierte Übertragung
</p></blockquote>
<p>Manchmal fehlen einem schlichtweg die Worte. Davon sind hier zwar reichlich vorhanden, aber die schlampige Übersetzung bewegt sich bereits bedenklich an der Grenze zwischen belustigend und beleidigend. Wer darauf reinfällt, dem ist nun wirklich kaum noch zu helfen. Als phishender Urheber von so etwas also besser nicht gleich den eventuell vorhandenen festen Job kündigen, um den anstehenden Millionensegen zu verjubeln.</p>
<blockquote><p>
Wenn Sie feststellen, jede Art von verdächtigen Aktivitäten kontaktieren Sie uns bitte sofort.<br />
Bitte geben Sie Ihre Nachricht in Ihrem Konto, Ihren Account-Namen sowie die unbefugte Weitergabe von Datum und Zeit.
</p></blockquote>
<p>Also eine verdächtige Aktivität würde mir da schon einfallen. Aber dass jetzt auch noch jemand unbefugt Datum und Zeit weitergegeben hat, geht nun wirklich nicht. Wo kommen wir denn da hin?</p>
<p>Bleibt mir nur noch zu sagen: <strong>Ich möchte meinen Verbindungsblasebalg zurück!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das hab&#8217; ich doch schonmal gehört?</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2009/04/26/das-hab-ich-doch-schonmal-gehoert/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 21:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lärm vergeht]]></category>
		<category><![CDATA[Leinwandhelden]]></category>
		<category><![CDATA[score]]></category>
		<category><![CDATA[tatort]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Das allwöchentliche Sonntagabend-Blockbuster-Programm begeistert mich trotz Pay-TV irgendwie auch immer seltener und so ist es nicht ungewöhnlich, dass auch ich bisweilen der Tagesschau den Tatort folgen lasse. Immerhin spiegelt dieser quasi den Status quo des deutschen Films/Fernsehens wieder. Aber gerade in dem Zusammenhang lässt sich bisweilen Merkwürdiges feststellen. Auf den Spuren Hollywoods Auch wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das allwöchentliche Sonntagabend-Blockbuster-Programm begeistert mich trotz Pay-TV irgendwie auch immer seltener und so ist es nicht ungewöhnlich, dass auch ich bisweilen der Tagesschau den Tatort folgen lasse. Immerhin spiegelt dieser quasi den Status quo des deutschen Films/Fernsehens wieder. Aber gerade in dem Zusammenhang lässt sich bisweilen Merkwürdiges feststellen.<span id="more-51"></span></p>
<h2>Auf den Spuren Hollywoods</h2>
<p>Auch wenn ich zugegebener Maßen nicht immer mit voller Aufmerksamkeit der Handlung folge, so kann man den meisten Ausgaben doch zumindest einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Seit einiger Zeit ist jedoch festzustellen, dass man experimentierfreudiger wird und vor allem in der Präsentation, also im visuellen Stil und der Atmosphäre der gesamten Inszenierung, durchaus Vorbilder aus der Traumfabrik aufgreift. Der Vorspann ist hiervon ausdrücklich ausgenommen und für manch jüngeren Zuschauer vermutlich sogar ein echter Quotenkiller, aber man kann es halt nicht allen rechtmachen. Nun sehe ich diese Entwicklung ja durchaus mit Wohlwollen, solange wir darüber nicht gleich die Inhalte vergessen und uns auch nur noch in imposanten Bild- und Tonfluten ergehen. Doch heute abend musste ich mal wieder unweigerlich die Ohren spitzen und kurze Zeit später irgendwie unkontrollierbar die Stirn runzeln.</p>
<h2>Es gibt halt nicht beliebig viele Töne auf der Tonleiter</h2>
<p>Eines gleich vorweg: Ich will niemandem etwas unterstellen. Vielleicht ist alles auch nur Zufall bzw. unbewusstes Handeln. Es hat mich jedoch schon sehr verwundert, wie deutliche Parallelen die beiden Hauptmotive des Scores zu zwei eigentlich nicht unbekannten Werken der eher jüngeren Vergangenheit aus Hollywood aufwiesen. Konrekt geht es dabei um I Am Legend von James Newton Howard und Déjà Vu von Harry Gregson-Williams. Letzterer diente wohl vor allem für die Grundspannung (Suspense) als Vorlage. Jedenfalls war einige Male eine beinahe exakte Kopie des zweiten großen Motivs (Streicher) von Déjà Vu, The Aftermath &#8211; welches u.a. zur musikalischen Begleitung des Schocks und Chaos in der ersten Phase nach dem Anschlag auf die Passagierfähre diente, zu hören. Allerdings war es sicher keine 1:1 Adaption und auch nie deutlich genug im Vordergrund, um das wirklich genau sagen zu können. Gleiches gilt auch für die andere Vorlage, welche die eher ruhigen Momente, aber auch den Spannungsabfall nach der Festnahme, der Tatort-Folge begleitete. Die Parallelen zu Newtown Howards Piano-Umsetzung des Hauptmotivs von I Am Legend, unter anderem in einem der Trailer und auf dem Score im Titel I&#8217;m Listening zu hören, waren deutlich. Das Stück war jedoch so angepasst, und wenn es wirklich nur darum ging eher unglücklich, dass z.B. die Auflösung nicht dem Original entsprach.</p>
<h2>Man könnte sich schlechtere Vorbilder suchen</h2>
<p>Mir war so etwas ähnliches schon vor einiger Zeit bei einem Tatort aufgefallen, auch wenn es lange nicht so ausgeprägt war. Eine kurze Recherche zeigt dann auch, dass Regisseur und Komponist schon einige Episoden gemeinsam inszeniert hatten. Nochmal, es geht nicht darum, jemanden zu beschuldigen. Dazu ist der Bereich der Filmmusik zu komplex und die Einflüsse, die jeden einzelnen inspirieren, sind zu vielfältig und allgegenwärtig. Viele Filmkomponisten können kaum verbergen, wer ihre Vorbilder sind oder von wem sie gelernt haben und nicht jeder kann die Arbeit aller anderen kennen. Wenn es allerdings um so große Titel geht, würde ich durchaus davon ausgehen, dass man als Aktiver nicht daran vorbeikommt. Falls es also als Hommage gedacht war, war es vielleicht sogar zu zurückhaltend. Andernfalls war es zumindest ein wenig ungeschickt &#8211; vom Fingerspitzengefühl. Und ich meine nicht das handwerkliche &#8211; denn das ist zweifelsohne vorhanden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;&#8230; das konnte man nur akustisch hören.&#8221;</title>
		<link>http://www.stulle-und-wampe.de/2008/06/08/das-konnte-man-nur-akustisch-horen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 20:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Held der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Und dann war da noch ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Sportübertragungen waren schon immer für sprachliche Highlights und denkwürdige Zitate gut, auch wenn man sich beim pseudo-intellektuellen Geschwafel einiger Synapsenknaller vielleicht besser die Ohren zuhält oder aber einfach ein gutes Album auflegt. So hat sich denn auch Béla Réthy am heutigen Abend mal wieder mit einem eher sympathischen Versprecher in dieser illustren Sammlung verewigt, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sportübertragungen waren schon immer für sprachliche Highlights und denkwürdige Zitate gut, auch wenn man sich beim pseudo-intellektuellen Geschwafel einiger Synapsenknaller vielleicht besser die Ohren zuhält oder aber einfach ein gutes Album auflegt. So hat sich denn auch Béla Réthy am heutigen Abend mal wieder mit einem eher sympathischen Versprecher in dieser illustren  Sammlung verewigt, als er versuchte, gleichzeitig weiter dem Spielverlauf zu folgen und dabei einen Auspruch eines deutschen Spielers zu zitieren, welcher eben nur aus dem Hintergrund zu hören gewesen war. Gelegenheit genug für mich, nochmal schnell in meiner Erinnerung zu kramen, und einige meiner persönlichen Highlights dieses Genres zusammenzutragen.<br />
<span id="more-38"></span></p>
<ul style="list-style-type: none">
<li><strong style="font-size: 150%">&#8220;Da ruft auch keiner &#8230;&#8221;</strong>, stelle Andreas Brehme einmal richtig fest, nachdem er, im übrigen völlig unbedrängt, einen Ball mit dem Kopf galant im eigenen Tor versenkt hatte. Bis heute quält mich die Frage, welches wohl der passende Ruf gewesen wäre, der das hätte verhindern können. &#8220;Vorsicht, Ball!&#8221;?</li>
<li><strong style="font-size: 150%">&#8220;Das könnte auch bedeuten: Bringt mir ein neues Tor!&#8221;</strong>, deutete Marcel Reif den erhobenen Daumen eines Offiziellen zu Beginn einer Champions League-Partie, nachdem eines der Tore bereits vor dem Anpfiff gefallen war &#8211; und zwar aufgrund eines morschen Pfostens &#8211; und die Verantwortlichen eilig Ersatz herangeschafft und eingepasst hatten. Nebenbei bemerkt eine der unterhaltsamsten Fußball-Übertragungen, an die ich mich erinnern kann, zumal die eingesetzten Kommentatoren eifrig Theorien austauschen, wie man jetzt am schnellsten ein neues Tor zimmern könnte, und wo man denn eigentlich an dem Abend noch hingehen könnte, wenn das Spiel verschoben werden müsste.</li>
<li><strong style="font-size: 150%">&#8220;Da kann ich ja auch gleich für Deutschland spielen. Ich kann wenigstens deutsch.&#8221;</strong>, kommentierte Lodi Roembiak, seines Zeichens Niederländer und damals in Diensten von Werder Bremen, die Einbürgerung und Nominierung von Paolo Rink und Oliver Neuville für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Wo er Recht hat, &#8230;</li>
<li><strong style="font-size: 150%">&#8220;Diese Jahre &#8230; musse spiele &#8230; musse gewinne &#8230;&#8221;</strong>, ach, Ailton hat sich zwar in all den Jahren konsequent von der deutschen Sprache ferngehalten, aber wer will es ihm verübeln? Ob er denn stattdessen arabisch gelernt hätte, wenn die FIFA nicht explizit die Statuten geändert bzw. konkretisiert hätte, als er für viel Geld als Nationalspieler nach Qatar gehen sollte?</li>
<li><strong style="font-size: 150%">&#8220;Sorry, I don&#8217;t understand the question&#8221;</strong>, fertigte Mika Häkkinen einst Kai Ebel ab, nachdem der in einem nur mühsam verständlichen Dialekt, den er selbst wohl für halbwegs brauchbares Englisch zu halten schien, eine dafür umso unbrauchbarere Frage zum vorzeitigen Ausscheiden des damaligen F1-Piloten beim Grand Prix von Monte Carlo gestellt hatte. Ja, den Finnen hat man eben noch korrekte Umgangsformen beigebracht. <img src='http://www.stulle-und-wampe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Bleibt mir nur noch, diesen Beitrag mit einem Zitat meines Physik-Professors zu schließen, welches mich nachhaltig beeindruckt hat:<br />
<strong style="font-size: 150%">&#8220;Normale Geräte machen das ganz normal.&#8221;</strong></p>
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